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Kultbücher
Kultbücher
Rudolf Freiburg, Markus May, Roland Spiller (Hg.)
Was macht ein Kultbuch eigentlich aus? Welche Faktoren produktions- und rezeptionsästhetischer, sozialer, ökonomischer oder politischer Provenienz sind am Entstehen von Kultbüchern beteiligt? Wann schlägt Kult um ind Kommerz? Die Beiträger des vorliegenden Sammelbandes versuchen, Antworten auf einige dieser Fragen zu geben.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
M. Nicol: Buchkult. Die Heilige Schrift und die Kultur des Lesens
C. Ott: Tausendundeine Nacht als Kultbuch der arabischen Literatur
G. Och: "Der Cornet im Tornister" - zur Rezeption literarischer Kultbücher
C. Ivanovic: Abschied vom Buch? (Der Kult um) Lulu in anderen Medien
T. Heydenreich: Gabriel García Mßrquez: Cien años de soledad (1967)
H. Helbig: Echte Jeans, edle Kerle, realer Sozialismus. Über Plenzdorfs Die neuen Leiden des jungen W. und den feinen Unterschied zwischen Erfolg und Kult
M. May: Die Aktualität des Mythischen und der "Absolutismus der Wirklichkeit": Hans Blumenbergs Arbeit am Mythos
T. Elm: "Kult der Langsamkeit" (Peter Handke, Hermann Lenz, W.G. Sebald, Sten Nadolny)
R. Freiburg: "I chose not to choose life": Verweigerungshaltung als Kult in Irvine Welshs Roman Trainspotting
H. Breinig: Zweimal Independence Day: Nationale Mythen und Symbole der USA und die Erfolge von Richard Fords Roman und Roland Emmerichs Film
E. v. Erdmann: Kult des Dichtens - Kultbuch? Die polnische Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska
D. Feldmann: Der Jane Austen-Kult der 1990er Jahre
R. Spiller: Sex, Lust und Depression. Michel Houellebecqs elementare Energien
D. Petzold: Kult oder Kommerz? Die Harry Potter-Bücher an der Scheidelinie zwischen Bestseller und Kultbuch
Königshausen & Neumann, Paperback, 237 Seiten