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Fragiler Pluralismus
Fragiler Pluralismus
Hans-Georg Soeffner • Thea D. Boldt Hrsg.
Dass kulturelle Differenzen und darauf basierendes, wechselseitiges Nicht- Verstehen verantwortlich sind für soziale und politische Konflikte, gehört zu den Standardüberzeugungen unserer Welt. Diese wiederum beruhen auf einem Kulturverständnis, das Kulturen als Substanzen missversteht und glaubt, diese Substanzen wie je singuläre Entitäten miteinander vergleichen zu können. Eine solche kulturalistisch verzerrte Sichtweise verdeckt jedoch die eigentlichen Ursachen der meisten Kommunikationsprobleme: den Ursprung, die Wirkungsweise und die Labilität von Kommunikationsmaximen und existenziellen Hypothesen. – Unsere gesellschaftliche Wirklichkeit: die pluralistische Verfasstheit moderner Gesellschaften, zwingt die Sozialwissenschaften, (1) die Substanzillusionen aufzugeben; (2) sich erneut den Grundlagen kommunikativen Handelns zuzuwenden und (3) aus dieser Zuwendung empirisch basierte Konsequenzen zu erarbeiten.
Der Inhalt
- Interkultur
- Kulturverschränkungen
- Fragile Kooperationen
Die Zielgruppen
- Angehörige der Geistes- und Kulturwissenschaften, der Soziologie und der Kommunikationswissenschaften
Springer VS, Wissen, Kommunikation und Gesellschaft - Schriften zur Wissenssoziologie, Paperback, 228 Seiten