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Bernhard von Becker • Bernstein loves Pop
Bernhard von Becker • Bernstein loves Pop
Wie die Pop-Musik 1966 plötzlich erwachsen wurde
Es sind die Lieder, die sofort da sind, wenn man an dieses Jahr 1966 denkt. „Summer in the City“, „Good Vibrations“, „Paint it black“, „California Dreamin’“, „When a man loves a Woman“, „Eleanor Rigby“, „Reach out I’ll be there“ und „Sunny Afternoon“. Hinter den eingängigen Melodien und mitreißenden Rhythmen verbarg sich für damalige Hörer etwas davor noch nicht Gehörtes, etwas NEUES. Ungewohnte Exotismen, experimentelle Arrangements mit Anleihen aus Jazz und Klassik, kryptische Texte und ein schräger, hintergründiger Humor verliehen diesen Aufnahmen einen anspruchsvollen Gestus. Wie über Nacht verwandelte sich die Pop-Musik, legte ihr schlichtes Entertainment-Gewand ab und entpuppte sich zur Kunstform. Die Pop-Musik hat innerhalb dieses einen Jahres einen Quantensprung gemacht und sich endgültig als Teil der Hochkultur etabliert.
Königshausen & Neumann, Paperback, 176 Seiten