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Vor dem Gesetz
Vor dem Gesetz
Skulpturen der Nachkriegszeit und Räume der Gegenwartskunst
Vorwort von Kasper König. Einleitung von Thomas D. Trummer. Texte von Penelope Curtis, Friedrich Wilhelm Graf und Thomas Macho
Das Thema des Katalogs und der Ausstellung ist die Verletzlichkeit des Menschen in einer Welt, in der das Konzept der Menschenwürde immer wieder aufs Neue gefährdet ist. Vor dem Gesetz versammelt künstlerische Positionen, die sich konkret auf die existenzielle Situation des Menschen beziehen und versuchen, ihn als politisches Wesen auszumachen. Im Vergleich der ausgewählten skulpturalen Arbeiten der Nachkriegsjahre mit den „Räumen der Gegenwart“ klingt der Tenor der Nachkriegszeit deutlich an. Gezeigt werden Arbeiten, unter anderem von Bruce Nauman, Pawel Althamer und Jimmie Durham, und Werke aus den 1950er-Jahren, von Künstlern wie Germaine Richier, Reg Butler und Ossip Zadkine. Alle setzen sich auf subtile Weise mit einer Welt auseinander, in der das Menschliche auf dem Spiel steht. Der Titel zieht eine Analogie zu Franz Kafkas Ezählung Vor dem Gesetz, eine Parabel vom Versuch eines Mannes, in das „Gesetz“ zu gelangen.
Verlag der Buchhandlung Walther König, Paperback, 150 Seiten