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Martina Mittag • Nationale Identitätsbestrebungen und antispanische Polemik im englischen Pamphlet, 1558-1630

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Martina Mittag • Nationale Identitätsbestrebungen und antispanische Polemik im englischen Pamphlet, 1558-1630


Durch ihre tragende Rolle innerhalb eines sich kontinuierlich verbreiternden öffentlichen Diskurses leistete die Pamphletliteratur einen entscheidenden Beitrag zur neuzeitlichen Umprägung der nationalen und kulturellen Identität Englands. Der Prozeß der nationalen Selbstdefinition ist eng verbunden mit der Ausgrenzung alles «Unenglischen». Im Kontext des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts wird Spanien die Rolle des Antagonisten angelastet, von der sich das nationale Selbstbild abzuheben sucht. Die Rhetorik der spanischen Dystopia gehört zu den Diskursstrategien zur Konsolidierung einer protestantisch geprägten englischen Identität, wie sie seit Henry VIII. das öffentliche Bewußtsein durchdrang und unter Elizabeth zum privilegierten Diskurs wurde.


Peter Lang, Europäische Hochschulschriften  - Reihe XIV: Angelsächsische Sprache und Literatur - Band 261, Paperback, 261 Seiten

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Verlage Peter Lang
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