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Kunigunde - consors regni
Kunigunde - consors regni
Vortragsreihe zum tausendjährigen Jubiläum der Krönung Kunigundes in Paderborn (1002-2002)
Stefanie Dick, Jörg Jarnut, Matthias Wemhoff, Jörg Jarnut (Hrrsg.)
Mit der mittelalterlichen Herrscherin Kunigunde, die irgendwann zwischen 975 und 985 als eines von elf Kindern des einflußreichen Grafen Siegfried von Luxemburg geboren worden war und um das Jahr 1000 durch die Ehe mit Herzog Heinrich IV. von Bayern, dem späteren König Heinrich II., erst zur Herzogsgemahlin, 1002 dann zur Königin und 1014 auch zur Kaiserin aufstieg; die nach dem Tod ihres Gatten (1024) als einfache Nonne in das von ihr begründete Benediktinerinnenkloster Kaufungen bei Kassel eintrat und 1200, mehr als 150 Jahre nach ihrem Tod (1033), schließlich heilig gesprochen wurde, haben wir eine in vielerlei Hinsicht außergewöhnliche Frauengestalt des ausgehenden Frühmittelalters vor uns. Aus Paderborner Perspektive kommt Kunigunde vor allem insofern eine besondere Bedeutung zu, als ihre 1002 im Paderborner Dom vollzogene Krönung nicht nur die erste und einzige jemals in Westfalen vorgenommene Königinnenweihe darstellt, sondern es sich hierbei um die erste sicher bezeugte Königinnenkrönung im ostfränkischen Reich überhaupt handelt.
Wilhelm Fink Verlag, IEMAN, MittelalterStudien, Paperback, 100 Seiten