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Kriminographien • Formenspiele und Medialität kriminalliterarischer Schreibweisen
Kriminographien • Formenspiele und Medialität kriminalliterarischer Schreibweisen
Metin Genç / Christof Hamann (Hrsg.)
Kriminalliteratur nimmt seit einigen Jahren in der deutschsprachigen Literaturwissenschaft eine immer prominentere Stellung ein. Das liegt vor allem an der Auffächerung des Genres in ein breites ebenso wie komplexes Spektrum von Spielarten. Im Zuge dieser Ausdifferenzierung ergeben sich Anschlussmöglichkeiten für neue theoretische Perspektiven, etwa auf die Gattungsdynamik, die Mediengeschichte, ästhetische Dimensionen und kulturelle Funktionen. Die Beitäage dieses Bandes schließen an aktuelle Forschungsdiskussionen an, wenden deren Ergebnisse aber darüber hinaus auch auf eine Reihe von Kriminalromanen/-erzählungen an, die bislang noch nicht oder wenig im Fokus literaturwissenschaftlicher Untersuchungen standen. Dazu zählen u.a. Texte von Friedrich Ani, Kirsten Boie, Merle Kröger, Volker Kutscher, Ferdinand v. Schirach, Andreas Steinhöfel und Dilek Zaptçioglu. Besondere Aufmerksamkeit wird zudem innovativen didaktischen Möglichkeiten des Umgangs mit Kriminalliteratur geschenkt, um deutlich zu machen, auf welch produktive, altersgerechte und doch anspruchsvolle Weise Texte dieser Gattung im Deutschunterricht verhandelt werden können.
Königshausen & Neumann, KONNEX: Studien im Schnittbereich von Literatur, Kultur und Natur, Paperback, 300 Seiten