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John Cowper Powys • Kultur als Lebenskunst
John Cowper Powys • Kultur als Lebenskunst
Mit einer Einleitung von Elmar Schenkel
Hunderte, manchmal sogar mehrere tausend Menschen hingen an seinen Lippen, wenn er mitreißend über Literatur sprach und seine Philosophie des Lebens entwickelte: "Einmal hörte ich ihn zwei Stunden lang über Hardy reden, vor einem Publikum von über 2.000 in einem Riesensaal im Herzen von Chicagos Slums; die ganzen 130 Minuten lang gab es nicht ein Geräusch von Seiten seiner Zuhörer bis auf gelegentliche Ausbrüche von Beifall oder Lachen; und als er aufgehört hatte zu reden, da standen wir auf wie ein Mann und wollten mehr", berichtete Maurice Brown. Auch Henry Miller war hingerissen: "Jedes Wort, das er äußerte, traf ins Zentrum … Er war für mich wie ein Orakel." Powys reiste im Auftrag der Universitäten Oxford, Cambridge und London durch England. Kommerzielle Vortragsveranstalter engagierten ihn auch für Auftritte in Dresden, Weimar, Hamburg. Die Vorträge wurden zur Grundlage seiner Essaybände, die erstaunliche Auflagen erreichten. Bisher ist John Cowper Powys im deutschen Sprachraum vorwiegend als Autor großer Romane bekannt. Jetzt erscheint bei Zweitausendeins eine Edition von Powys’ essayistischem Werk.
Junius Verlag, Hardback, 324 Seiten