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Imaginäre Topografien • Migration und Verortung
Imaginäre Topografien • Migration und Verortung
Klaus Müller-Richter, Ramona Uritescu-Lombard (Hg.)
Migration, bislang verstanden als Bewegung im physisch-geografischen Raum, wird vor allem durch imaginäre Prozesse des Raumbegehrens motiviert. Imaginäre Topografien etablieren dabei ein Netz von Bedeutungen, in dem Räume und Raumlogiken entstehen und Migrationsformen als kulturelle Raumpraktiken für einzelne Subjekte, auch für Staaten signifikant werden können. An dieser Raumkonstitution sind heute neben Schrift- verstärkt auch Bild- und Klangmedien beteiligt.
Aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive wird daher die Entstehung imaginärer Topografien im Kontext verschiedener Mediensysteme als ein jeweils politisch relevanter Akt zwischen Selbst- oder Fremdbestimmung untersucht.
transcript, Kultur und soziale Praxis, Paperback, 244 Seiten, makuliertes Bibliotheksexemplar (Stempel auf Seite 1+2), ansonsten sehr gut