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Claudio Moser • Nowhere Near Far Enough
Claudio Moser • Nowhere Near Far Enough
Mit einem Textbeitrag von Philip Ursprung und einem Gespräch zwischen Claudio Moser, Philipp Kaiser und Lilian Pfaff | With an essay by Philip Ursprung and a conversation between Claudio Moser, Philipp Kaiser, and Lilian Pfaff
Claudio Mosers atmosphärisch dichte Bilder von Industriebrachen und Unorten entstehen auf ausgedehnten Spaziergängen durch die Randbezirke von Städten und Ballungszentren. Stundenlang lässt sich der Künstler treiben, geht manchmal bis zur Erschöpfung, und hofft, wie er es nennt, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Die belichteten und entwickelten Filme bleiben zunächst liegen; Moser sichtet die Fotos meist erst Jahre später, mit innerem Abstand, um sie intellektuell und künstlerisch besser bewerten zu können. Erst jetzt macht er von den besten Werken großformatige Inkjet-Prints, die dann den Zeitpunkt des Drucks als Entstehungsjahr tragen. Als Titel wählt Moser (*1959 in Aarau) statt der Städtenamen den Flurnamen des Gebiets, in dem die Arbeit entstand, was zu wundervollen poetischen Überlagerungen führt: Dreirosen, Brausebad oder Gay Head.
Hatje Cantz Verlag, Hardback, bilingual (deutsch - english), 156 Seiten - pages