Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Setzen von Cookies. Erfahren Sie mehr.
Carola Hilfrich • Lebendige Schrift
Carola Hilfrich • Lebendige Schrift
Repräsentation und Idolatrie in Moses Mendelssohns Philosophie und Exegese des Judentums
Die Krise der Repräsentation und die Krise kultureller Andersartigkeit markieren den Beginn der deutsch-jüdischen Moderne im späten 18. Jahrhundert. Moses Mendelssohns deutsche, philosophisch-politische Texte, seine hebräischen, exegetischen Schriften und seine Übersetzungen werden in dieser Studie als ein theoretisches und praktisches Verfahren dargestellt, in dem diese Krisen verhandelt werden. Zwischen den verschiedenen Sprachen und Genres seiner Schriften und zwischen den verschiedenen Repräsentationsordnungen, die sie verknüpfen, macht Hilfrich Mendelssohns eigenwillige und widerständige Theorie der Repräsentation lesbar.
Ihren metaphorischen Kern bildet die "lebendige Schrift" des jüdischen Gesetzes, die jenseits theologozentrischer und grammatologischer Schrifttheorie zu verorten ist.
Wilhelm Fink Verlag, Paperback, 188 Seiten