Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern. Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Setzen von Cookies. Erfahren Sie mehr.
Hanna Klessinger • Bekenntnis zur Lyrik
Hanna Klessinger • Bekenntnis zur Lyrik
Hans Egon Holthusen, Karl Krolow, Heinz Piontek und die Literaturpolitik der Zeitschrift »Merkur« in den Jahren 1947 bis 1956
Der nachhaltige Einfluss der Zeitschrift »Merkur« auf die Nachkriegslyrik. Was waren die wirkungsmächtigen Paradigmen der Nachkriegslyrik? Am Beispiel der Lyrik-Beiträge im »Merkur« zwischen 1947 und 1956 untersucht Hanna Klessinger die Literaturpolitik der Zeitschrift und die Wirkung ihrer Autoren. Den Schwerpunkt ihrer Untersuchung bilden Interpretationen der lyrischen Beiträge der Wortführer der ersten »Merkur«-Jahrgänge: Hans Egon Holthusen (1913-1997) und Karl Krolow (1915-1999). Außerdem zeigt Klessinger ihre Wirkung auf eine junge Autorengeneration exemplarisch an den Werken Heinz Pionteks (1925-2003).
So wird anschaulich, wie diese Dichter den lyrischen Zeitgeschmack nachhaltig prägten und als kulturpolitische Vermittler einer internationalen Klassischen Moderne wirkten. Als Vertreter der nichtnationalsozialistischen Literatur der jungen Generation im Dritten Reich waren sie bereits seit den 30er Jahren Autoren wie Rilke, Benn, Valéry und Eliot verpflichtet.
Wallstein, Paperback, 158 Seiten, mit Textmarker