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Jürgen Lagger • Città morta
Jürgen Lagger • Città morta
Roman
Ein namenloser Ich-Erzähler flaniert anfangs ziellos, dann auf der Suche nach dem verklärten Objekt seiner Begierde durch die Innenstadt Roms. Città morta setzt mit der Ankunft des Protagonisten am Bahnhof Roma Termini ein und begleitet selbigen dann auf seinen Streifzügen durch die Stadt. Der in bewusster Anlehnung an Thomas Manns Tod in Venedig konzipierte Roman liefert eine sehr persönliche Bestandsaufnahme Roms und seiner Bewohner. Città morta ist ein privates Stadtprotokoll, versucht die Poetik des Raumes zu begreifen, nicht nur, aber auch an touristisch überlaufenen Orten, selbst dort auf der Suche nach einer immer noch vorhandenen Intimität. Für einen Roman ungewöhnlich ist seine fließende, lyrische Form (auch der Flattersatz), die die Flüchtigkeit des Gesagten unterstreicht. Eine dreistimmige Elegie der Stadt als lebender, damit auch verfallender Organismus: der Körper Stadt.
Edition Laurin, Hardback mit Schutzumschlag, 176 Seiten