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Bernard Baas • Die Anbetung der Hirten
Bernard Baas • Die Anbetung der Hirten
Die Anbetung der Hirten oder Über die Würde eines Helldunkels
aus dem Französischen von Hans D. Gondek
Die Anbetung der Hirten, nach Das reine Begehren das zweite Buch des Straßburger Philosophen Bernard Baas bei Turia + Kant, ist ein Lehrstück hinsichtlich einer psychoanalytischen Ästhetik, die die von Lacan im Seminar über Die Ethik der Psychoanalyse skizzierte Theorie der Sublimierung entfaltet und weiter ausarbeitet. Und dies in einer tour de force, die nicht nur die Auseinandersetzung mit den philosophischen Ästhetiken von Kant über Hegel und Schelling bis Heidegger, Merleau-Ponty und Derrida nicht scheut, sondern auch noch größten Gewinn daraus zieht. Im Mittelpunkt steht Rembrandts Die Anbetung der Hirten, in deren Verteilung des Helldunkels sich eine Symbolisierung des Todes zu erkennen gibt. Die Spannweite der behandelten ästhetischen Problemstellungen reicht vom alten, auf Descartes zurückgehenden Streit um den Vorrang der Umrißlinie gegenüber den Farben bis zu Lacans rätselvollen Überlegungen zum Verhältnis von Auge und Blick, die von Baas umfassend erläutert werden.
Turia + Kant, Paperback, 137 Seiten


