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David C. Durst • Zur politischen Ökonomie der Sittlichkeit bei Hegel...
David C. Durst • Zur politischen Ökonomie der Sittlichkeit bei Hegel und der ästhetischen Kultur bei Schiller
Zur politischen Ökonomie der Sittlichkeit bei Hegel und der ästhetischen Kultur bei Schiller
Auf die krisenhafte Fragmentierung menschlichen Handelns in der Moderne antworten Schiller und Hegel jeweils mit einem revolutionären Paradigmenwechsel in der Politik des menschlichen Körpers. Im Gewande ästhetischer und sittlicher Vernunft entwerfen Schiller und Hegel je eine neue politische Ökonomie, welche die Dysfunktionalität der repressiven Strategien des Liberalismus, das heißt Legalität und Moralität, durch die Ästhetisierung und nationale Mobilisierung der menschlichen Natur überbieten sollte. Im anschließenden 'Paralipomena' wird der These nachgegangen, dass beim jungen Hegel Vorformen modernen antisemitischen Denkens gegeben sind, in dem nicht die religiöse Gedankenwelt, sondern die verwerfliche Natur des Juden in den Blick gerät. Der Autor unternimmt diese Analysen anhand eines neuen methodologischen Zugriffs, und versucht derart nachzuweisen, dass weniger die verheißungsvolle Versöhnung, als vielmehr die restlose Vernichtung der devianten menschlichen Natur durch neue Formen der Vernunft, das Leitmotiv der Philosophie Schillers und Hegels darstellt.
Passagen Verlag, Passagen Philosophie, Paperback, 232 Seiten
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