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Zwischen Deutscher Kunst und internationaler Modernität
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Zwischen Deutscher Kunst und internationaler Modernität
Formen der Künstlerausbildung 1918 bis 1968Wolfgang Ruppert, Christian Fuhrmeister (Herausgeber)
Wie wird ein Künstler zum Künstler? Welche Art von Kunst, welche Vorstellungen vom Künstlerhabitus wurden und werden in Kunsthochschulen gelehrt? In Deutschland war die Zeit von 1918 bis 1968 von einer extremen Spannung zwischen dem deutschnationalen Paradigma der “deutschen Kunst” und der internationalen Modernität geprägt. Es hing wesentlich von den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab, welche Entwicklungen sich in den Kunsthochschulen jeweils durchsetzen konnten: die Unterschiede zwischen der Münchner Akademie der bildenden Künste und dem Bauhaus, der Düsseldorfer Kunstakademie und der Leipziger Hochschule für Graphik und Buchkunst, nicht zuletzt aber der Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland zeigen dies. In der Gegenwart findet erneut eine Debatte über Reformen in den Kunsthochschulen statt (Bachelor/ Master-Studiengänge sind ein unmittelbarer Anstoß dafür). Die Beschäftigung mit den Kontroversen und den dahinter stehenden Mentalitäten, gerade im Zeitraum von 1918 bis 1968, ist eine Voraussetzung um längerfristige Entwicklungen erkennen und das Urteilsvermögen für die Gegenwart schärfen zu können.
VDG Weimar, Paperback, 260 Seiten
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