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Interesse für bedingtes Wissen

Artikelnummer: 3770545389

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Interesse für bedingtes Wissen


Wechselbeziehungen zwischen den Wissenskulturen
Caroline Welsh, Stefan Willer (Herausgeber)

"Interesse für bedingtes Wissen": So hat Friedrich Schlegel einmal die Philologie definiert. Die Bei-träge des Bandes greifen diese weitreichende Formel auf, um mit philologischen, kultur- und geschichtswissenschaftlichen Methoden die Wechselbezie-hungen zwischen Natur- und Geisteswissenschaften sowie zwischen den Wissenschaften und den Künsten zu untersuchen. Dabei richtet sich das Augen-merk besonders auf die Analyse der Trennungsgeschichte zwi-schen Natur- und Geisteswissen-schaften. Was sich heute unter dem Stichwort der 'zwei Kulturen' präsentiert, wird üblicherweise als Resultat eines historischen Prozesses der immer stärkeren Spezialisierung und Ausdifferen-zierung des Wissens aufgefasst. Demgegenüber erkunden die Beiträge des Bandes diese Tren-nungsgeschichte zum einen un-ter dem Aspekt ihrer historischen Verfertigung, zum anderen als Versuch, sie zu unterlaufen oder zu überwinden.

Inhaltsverzeichnis
CAROLINE WELSH /STEFAN WILLER Einleitung: Die wechselseitige Bedingtheit der Wissenskulturen – ein Gegenentwurf zur Trennungsgeschichte 9
I. MESSEN, LESEN, DEUTEN
SIGRID WEIGEL Die Vermessung der Engel. Bilder an Schnittpunkten von Kunst, Poesie und Naturwissenschaften in der Dialektik der Säkularisierung 21
CORNELIUS BORCK Schreiben Lesen Rechnen. Edgar Douglas Adrian über Sinn und Sinnleere der Hirnschrift 55
STEFAN RIEGER Formen des Lebens. Messungen am Inkommensurablen 69
II. FIGUREN DES WISSENS
JANINA WELLMANN Rhythmus. Eine neue Figur des Wissens in Poetik und Biologie um 1800 89
BRITTA HERRMANN Prometheus und Pygmalion als Übersetzer. Produktionsmythologeme zwischen Wissenschaft und Kunst im 18. Jahrhundert 109
MAI WEGENER »... das Gefühl Liebe entspräche einer rechtsdrehenden Spiralbewegung der Hirnmoleküle...«. Zur Figur des ›Psychophysischen Parallelismus‹ im ausgehenden 19. Jahrhundert 131
CAROLINE JONES Der blinde Mann. Oder: Wie man eine Ausstellung besucht 153
III. ÜBERTRAGUNGEN ZWISCHEN KUNST UND WISSENSCHAFT
WERNER BUSCH Newtons Schatten auf Wright of Derbys »Tischplanetarium« 181
ULRIKE VEDDER Aktien und Akten. Zolas Übertragungen im Feld von Wissenschaft und Roman 207
ANJA ZIMMERMANN »Dieses ganze unendliche Weltwesen«. Differenzen und Konvergenzen künstlerischer und wissenschaftlicher Verfahrensweisen am Ende des 19. Jahrhunderts 225
SABINE FLACH »Das ›Gefühl‹ ist es, welches das ›Hirn‹ korrigiert«. Wahrnehmungsexperimente zwischen Kunst und Lebenswissenschaft 245
IV. BLINDE FLECKEN DER EPISTEMOLOGIE
UWE WIRTH Die Konjektur als blinder Fleck einer Geschichte bedingten Wissens 269
DIETER KLICHE »Zellen im fremden Stock«. Lichtenbergs Zusätze zu Erxlebens Anfangsgründen der Naturlehre 295
ROLAND BORGARDS Narration und Narkose. Epistemologische und narratologische Überlegungen zur medizinischen Anästhesieerzählung um 1850 311
V. INTUITION UND KALKÜL
HANS -JÖRG R HEINBERGER Experimentelle Virtuosität 331
OHAD PARNES Von den Schwierigkeiten der Wissenschaftsgeschichte, mit der Intuition umzugehen, und vom Versuch, diese Schwierigkeiten zu überwinden 343
CHRISTINE BLÄTTLER »Alles ist Vorwand für die Zahl«. Charles Fouriers Kunst des Kalküls 361
ANDRÉ L. BLUM / D AVID POEPPEL Intuition 379
ARIS FIORETOS Die Liebe des Uhrmachers zur Fledermaus 405
Zu den Autoren 409
Abbildungsverzeichnis 417
Personenregister 423

Verlag Wilhelm Fink - Trajekte, Paperback, 429 Seiten

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